In der Sendung: Anne Will vom 05.06.2016 war u.a. Herr Gauland zu Gast [1].

Man warf ihm vor, dass er einst Frau Merkel als „Kanzlerdiktatorin“ bezeichnete. Herr Gauland stritt dies ab:

„Ich habe das nicht gesagt.“

Weiter konterte er:

„Journalismus muss genau sein“

Ja, die Journalisten waren genau. Im oben verlinkten Video sieht man nämlich die Aufzeichnungen seiner Redebeiträge und versteht ganz klar, dass er eben ausdrücklich das gesagt hat.

Er versuchte daraufhin eine Erklärung zu finden, ähnlich wie er es einige Monate später in Bezug auf die Zusammenarbeit mit der Identitären Bewegung getan hat [2]. Nur war es hier, in der Show bei Anne Will nicht möglich.

Doch es geht noch weiter. Auf einer Kundgebung (ebenfalls im Video zu sehen), spricht er folgenden Satz aus:

„Heute sind wir tolerant und morgen fremd im eigenen Land.“

Frau Will  fragte ihn, ob er vorsätzlich ein Zitat verwendet, welchen auch die NPD anwendet, Neonazis und rechtsextremistische Bands.

Herr Gauland erläuterte darauf:

Es gab ein Plakat. Ich kannte den Satz nicht, fand ihn aber sehr einleuchtend und sehr klug und habe ihn deswegen gebraucht. Das Plakat wurde mir vor die Nase gehalten und ich las das und sagte mir „Das ist ein guter und kluger Satz“

Während seiner Erläuterung, fiel ihm Herr Eckart Lohse ins Wort, welcher genau den gleichen Gedanken hatte wie wir „Boateng“ [3].

[1] https://www.youtube.com/watch?v=Erv06pMuhR0

[2] http://web.archive.org/web/20161020134752/http://www.n-tv.de/politik/Gauland-fordert-Identitaere-zu-AfD-Beitritt-auf-article18880341.html

[3] http://web.archive.org/web/20160826235746/http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gauland-bestreitet-aussage-ueber-boateng-nicht-mehr-14262293.html

 

 

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